Prostatakrebs-Vorsorge

Die Prostata (Vorsteherdrüse) umschließt die Harnröhre des Mannes am Blasenausgang. Das Prostata-Sekret ist wichtig für die Beweglichkeit der Spermien (Samenzellen). Mit zunehmendem Alter kann die Prostata an Volumen zunehmen und die Harnröhre einengen oder verschließen. Diese Prostata-Vergrößerung kann sowohl gutartig (Prostata-Hyperplasie) als auch bösartig (Prostata-Karzinom) sein.

Es ist lebenswichtig, so früh wie möglich zu erkennen, ob die Prostatavergrößerung gut- oder bösartig ist. Der Prostatakrebs ist einer der häufigsten bösartigen Erkrankungen des Mannes. Ursächlich spielen das Alter, genetische Ursachen, Vorerkrankungen in der Familie und die ethnische Rassenzugehörigkeit eine wichtige Rolle.

Ab dem 50. Lebensjahr sind bei etwa jedem 2. Mann Veränderungen der Prostata eingetreten. Mit zunehmendem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit einer bösartigen Erkrankung der Prostata zu. Besonders häufig erkranken Afrikaner. Bei der kaukasischen Rasse (Europäer) ist mit einer etwas geringeren Erkrankungswahrscheinlichkeit zu rechnen, während Japaner deutlich seltener erkranken.

Die frühzeitige Erkennung ist wichtig für dich!

Wie bemerke ich die Erkrankung rechtzeitig?

Die Symptome sind:

• schwächerer Harnstrahl
• häufiger Harndrang
• Schmerzen beim Wasserlassen

Diese Symptome allein stellen keine Diagnose dar, sollten dich aber dazu bewegen, etwas zu tun.

Denke ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig an deine Gesundheitsvorsorge in Sachen Prostata! Dazu sind das Abtasten der Prostata über den After (rektale Untersuchung) und die Abnahme einer Blutprobe aus dem Arm für die Bestimmung des PSA (Prostataspezifisches Antigen) empfohlen.

Mit Hilfe der Bestimmung des PSA kann mit hoher Wahrscheinlichkeit Gewissheit darüber erzielt werden, ob die Prostata krankhaft verändert ist oder nicht. Eine Erhöhung des gemessenen PSA-Wertes (Normalwert ca. 4,0 μg/l) kann durch eine gutartige oder bösartige Erkrankung verursacht sein. Deshalb ist es angezeigt, wenn dein PSA-Wert im Bereich von 4-10 μg/l gemessen wurde, zusätzlich das freie (nicht an ein Trägerprotein gebundene) PSA zu bestimmen. Der Quotient aus beiden Werten lässt eine weitere Differenzierung in gutartig oder bösartig zu.

Wenn mittels der durchgeführten Teste Auffälligkeiten ermittelt wurden, sind Untersuchungen mittels Ultraschall oder eine Gewebeprobenentnahme angezeigt.

Dein behandelnder Arzt berät dich selbstverständlich fachkundig.

 

  • Prostataspezifisches Antigen (PSA)
  • Prostataspezifisches Antigen frei (Freies PSA)
  • Verhältnis (Quotient) Freies PSA / PSA

Preis:  34,98 Euro

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