Mein Dianovis Empfehlungen

Hier findest Du eine Auswahl unseres Direktlabors für Prävention und Gesundheit. Darüber hinaus untersuchen wir viele weitere Biomarker und bieten zahlreiche Tests an, die Du in unserem Leistungsverzeichnis findest.

Einen Termin in unserem Servicecenter kannst Du direkt über den rechten Doctolib-Button buchen.

Vitamin D

Vitamin D ist wichtig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und trägt wesentlich zur Erhaltung gesunder Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei.

Zur Beurteilung der Vitamin-D-Versorgung wird die Konzentration von 25-Hydroxyvitamin D [25(OH)D] im Blut bestimmt. Dieser Wert spiegelt sowohl die körpereigene Bildung von Vitamin D in der Haut als auch die Aufnahme über Lebensmittel und Vitamin-D-Präparate wider.

Eine Bestimmung kann insbesondere sinnvoll sein, wenn ein begründeter Verdacht auf eine unzureichende Versorgung besteht oder Risikofaktoren vorliegen, zum Beispiel bei geringer Sonnenexposition, im höheren Lebensalter oder bei bestimmten Erkrankungen.

Mit der Bestimmung von 25-OH-Vitamin D erhältst Du eine objektive Einschätzung Deiner aktuellen Vitamin-D-Versorgung.

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Arteriosklerose

Arteriosklerose entwickelt sich meist über viele Jahre und bleibt lange unbemerkt. Erhöhte Konzentrationen von LDL-Cholesterin und anderen atherogenen Lipoproteinen spielen dabei eine zentrale Rolle und gehören zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mit einer einfachen Blutuntersuchung kannst Du wichtige Faktoren Deines persönlichen Herz-Kreislauf-Risikos kennenlernen.

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Prostatakrebs-Vorsorge

Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Auch eine familiäre oder genetische Vorbelastung kann das Erkrankungsrisiko erhöhen.

Da Prostatakrebs in frühen Stadien häufig keine Beschwerden verursacht, kann eine gezielte Früherkennung sinnvoll sein.

Der PSA-Wert ermöglicht eine individuelle Risikoeinschätzung.

Männer ab 45 Jahren mit einer Lebenserwartung von mindestens zehn Jahren, die eine Früherkennung wünschen, sollten sich über deren Vor- und Nachteile informieren. Entscheiden sie sich anschließend für eine Früherkennung, ist die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut die Grundlage der aktuellen risikoadaptierten Früherkennungsstrategie.

Die weitere Vorgehensweise richtet sich nach der Höhe des PSA-Wertes und dem individuellen Risiko.

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Darmkrebs-Vorsorge

Darmkrebs entwickelt sich häufig über viele Jahre und verursacht im frühen Stadium oft keine Beschwerden. Früherkennung bietet die Chance, Darmkrebs und teilweise bereits seine Vorstufen frühzeitig zu entdecken.

Mit dem immunologischen Stuhltest (iFOBT/FIT) steht dafür ein wissenschaftlich anerkanntes, einfaches und nicht invasives Verfahren zur Verfügung. Der Test weist bereits geringe, mit bloßem Auge nicht sichtbare Mengen menschlichen Blutes im Stuhl nach.

Die Probe kannst Du auch bequem zu Hause gewinnen. Wir untersuchen sie anschließend in unserem Labor. So kannst Du mit wenig Aufwand einen wichtigen Beitrag zu Deiner Darmkrebs-Früherkennung leisten.

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Cortisolspiegel

Was ist Cortisol?
Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Energie, der Regulation des Stoffwechsels und des Blutdrucks sowie bei der Anpassung des Körpers an Belastungen.

Warum verändert sich der Cortisolspiegel?
Die Cortisolkonzentration folgt einem ausgeprägten Tagesrhythmus. Sie ist normalerweise am Morgen am höchsten und fällt im Laufe des Tages ab. Auch Schlaf, körperliche Aktivität, akute Belastungen, Erkrankungen und verschiedene Medikamente können den Wert beeinflussen.

Was zeigt die Blutuntersuchung?
Mit einer Cortisolbestimmung erhältst Du eine Momentaufnahme Deiner aktuellen Cortisolkonzentration. Für eine aussagekräftige Beurteilung sind insbesondere der Zeitpunkt der Blutentnahme und mögliche Einflussfaktoren wichtig.

Kenne Deinen Cortisolwert und erhalte einen Einblick in einen wichtigen Bereich Deines Hormonstoffwechsels.

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Vitalität der Frau

Vitalität heißt körperliches und seelisches Wohlbefinden in jedem Alter. In den verschiedenen Phasen des Lebens wandeln sich aber die Prozesse  im Körper. Die Folge ist – Du nimmst Veränderungen an Deinem Körper wahr, wie zum Beispiel:

• Schlafstörungen und Depressionen

• Hitzewallungen und Nervosität

• Knochenschmerzen (Osteoporose?)

• Konzentrationsschwäche

• Kopfschmerzen (Bluthochdruck?)

• Cellulite und Übergewicht

• Verminderung der allgemeinen Leistungsfähigkeit

• häufig missgestimmt, lustlos und müde

Die tatsächliche Ausprägung und die Stärke dieser Empfindungen sind individuell verschieden.

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Vitalität des Mannes

Vitalität in jedem Alter heißt: Alterungsprozesse zu verzögern, den Körper fit zu halten und jünger auszusehen, als man ist. Daraus entsteht mehr Lebenskraft und Lebensfreude für Dich und Deine Attraktivität gegenüber dem Partner bleibt auch noch in der zweiten Lebenshälfte erhalten.

Der Alterungsprozess setzt bereits mit der Entstehung des Embryos im Mutterleib ein. Er ist für jedes Lebewesen unausweichlich. Die Kenntnis der Prozesse um das Altern hilft aber, Einfluss nehmen zu können.

Was verursacht die Alterung insbesondere?
• Vorzeitige Organabnutzung bei mangelhafter Erneuerung durch Stress, falsche Ernährung und Krankheiten
• Veränderungen im Hormonhaushalt
• Verstärkte Bildung freier Radikale bzw. Verminderung der Radikalfänger

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Osteoporose

Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung der Knochen mit drei Merkmalen:

1. Verminderung der Knochenmasse
2. Veränderung der Knochenstruktur
3. erhöhte Frakturgefahr des Knochens 

Wer ist betroffen?
Bis zu 30 % der über 50-jährigen Frauen (Klimakterium) und 8 – 10 % der Männer entwickeln eine Osteoporose. Diese Häufigkeit spiegelt sich auch in den oft zu findenden Krankheitssymptomen Rücken- oder Knochenschmerz wider, die aber nicht zwingend ein Hinweis auf eine Osteoporose sein müssen. 

Wie wird eine Osteoporose diagnostiziert?
Den ersten Schritt unternimmt Dein Hausarzt, indem er bestimmte Schmerzmuster bestimmt und Risikofaktoren erfragt. Eine klinische Untersuchung und die Messung des Mineralisierungsgehaltes des Knochens mittels bildgebender Verfahren schließen sich an.

Was kann das Labor leisten?
Die Primärdiagnose einer Osteoporose mittels Untersuchungen aus Blut oder Urin ist nicht möglich. Die Stärke der Labordiagnostik liegt in der:

• Ursachensuche für eine Osteoporose
• Einschätzung der Aktivität der Osteoporose
• frühzeitigen Therapiekontrolle

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Haare & Nägel

Gesundes Haar und stabile Nägel hängen von vielen Faktoren ab. Verstärkter Haarausfall oder brüchige Nägel können unter anderem mit Eisenmangel, Veränderungen der Schilddrüsenfunktion, hormonellen Einflüssen oder einer unzureichenden Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen zusammenhängen.

Mit gezielten Laboruntersuchungen können mögliche Ursachen und beeinflussbare Faktoren untersucht werden. Je nach persönlicher Fragestellung kommen beispielsweise Ferritin, TSH, Hormone sowie ausgewählte Vitamine und Spurenelemente infrage.

Kenne Deine Werte und finde heraus, ob hinter Veränderungen von Haaren und Nägeln ein im Labor erkennbarer Faktor steckt.

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Zöliakie

Zöliakie ist eine immunologisch vermittelte Erkrankung, bei der Gluten eine Entzündungsreaktion auslöst und die Schleimhaut des Dünndarms schädigen kann. Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich und reichen von Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall bis zu Eisenmangel, Müdigkeit oder Gewichtsverlust. Manche Betroffene haben nur geringe oder keine typischen Magen-Darm-Beschwerden.

Mit der Bestimmung von Transglutaminase-IgA-Antikörpern und Gesamt-IgA kann ein wichtiger erster Schritt zur Abklärung einer möglichen Zöliakie erfolgen.

Wichtig: Vor der Untersuchung solltest Du Gluten nicht aus Deiner Ernährung entfernen, da dies das Testergebnis beeinflussen kann.

Kenne Deine Werte und gewinne Klarheit, ob eine Zöliakie als Ursache Deiner Beschwerden infrage kommt.

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Histamin-Unverträglichkeit

Beschwerden nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel werden häufig mit einer Histaminunverträglichkeit in Verbindung gebracht. Beschrieben werden unter anderem Hautrötung und Juckreiz, Kopfschmerzen sowie Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall.

Die Beschwerden sind jedoch nicht spezifisch und können zahlreiche andere Ursachen haben. Bei wiederkehrenden Beschwerden nach dem Essen ist deshalb eine strukturierte Abklärung sinnvoll. Dabei sollten mögliche andere Ursachen berücksichtigt und der Zusammenhang zwischen Lebensmitteln und Beschwerden individuell beurteilt werden.

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Laktoseintoleranz

Wenn Milchprodukte Beschwerden verursachen

Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall nach dem Verzehr von Milch und Milchprodukten können auf eine Laktoseintoleranz hinweisen. Ursache kann eine verminderte Aktivität des Enzyms Laktase im Dünndarm sein.

Die häufigste Form im Erwachsenenalter ist die genetisch bedingte primäre Laktase-Nichtpersistenz. Dabei nimmt die Laktaseaktivität nach dem Kindesalter ab.

Mit einem Gentest auf die LCT-13910-Variante kann untersucht werden, ob bei Dir eine genetische Veranlagung für diese häufige Form der Laktase-Nichtpersistenz besteht.

Da sich Deine genetische Ausstattung im Laufe des Lebens nicht verändert, ist hierfür in der Regel nur eine einmalige Untersuchung erforderlich.

Kenne Deine genetische Veranlagung und gewinne Klarheit über eine mögliche Ursache Deiner Beschwerden.

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Reiseschutz | Impfung

Der internationale Reiseverkehr nimmt ständig zu. Wir reisen häufiger, schneller und weiter, damit aber auch risikovoller. Ob individuelle Reisen mit dem Rucksack im Regenwald von Malaysia oder 5-Sterne-Luxus an der türkischen Riviera, Reiseberatung und ausreichende Reisefähigkeit gewährleisten einen Urlaub wie er sein soll – erholsam und informativ.

Reiserisiken

Das Risiko, auf einer Reise zu erkranken, resultiert aus simplen Veränderungen Deiner gewohnten Umgebung.

• ungewohnte Ernährung
• übermäßige Sonneneinstrahlung
• falsches oder zu weniges Trinken
• ungenügende Hygiene
• Wildtierkontakte
• Gifttierkontakte
• Insektenbelästigung
• lange Reisezeiten
• Besonderheiten im Hochgebirge
• Besonderheiten beim Baden und Tauchen

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Blutgruppe

Kennst Du Deine Blutgruppe? Zu den wichtigsten Blutgruppenmerkmalen gehören das AB0-System und der Rhesusfaktor D (RhD).

Zusätzlich können im Blut irreguläre Antikörper gegen rote Blutkörperchen vorhanden sein. Solche Antikörper können beispielsweise nach Schwangerschaften oder Bluttransfusionen entstehen und bei späteren Transfusionen von Bedeutung sein.

Bei Mein Dianovis bestimmen wir Deine AB0-Blutgruppe und den Rhesusfaktor D und führen zusätzlich einen Antikörpersuchtest durch. Deinen Befund erhältst Du in einem persönlichen Nothilfepass.

Kenne Deine Blutgruppe und habe wichtige immunhämatologische Informationen jederzeit griffbereit.

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HIV-Test

Nach einem möglichen HIV-Risikokontakt kann die Ungewissheit belastend sein. Ein moderner HIV-Labortest schafft Klarheit.

Unser HIV-Suchtest der 4. Generation weist sowohl Antikörper gegen HIV-1 und HIV-2 als auch das p24-Antigen des Virus nach. Dadurch kann eine HIV-Infektion früher erkannt werden als mit einem reinen Antikörpertest.

6 Wochen nach einem möglichen Risikokontakt kann eine HIV-Infektion bei negativem Ergebnis mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden.

Eine früh erkannte HIV-Infektion lässt sich heute sehr gut behandeln. Deshalb gilt: Wenn Du Dir unsicher bist, ist ein Test der beste Weg zu Klarheit.

Auf Wunsch kannst Du den HIV-Test bei uns auch anonym durchführen lassen.

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Chlamydien-Infektionen

Chlamydien gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen bakteriellen Infektionen. Das Tückische: Eine Infektion mit Chlamydia trachomatis verursacht häufig keine oder nur geringe Beschwerden und kann deshalb lange unbemerkt bleiben.

Mit einem modernen Nukleinsäure-Amplifikationstest (NAT/PCR) kann Chlamydia trachomatis direkt und zuverlässig nachgewiesen werden.

Ein Test kann besonders sinnvoll sein, wenn Du

  • einen neuen Sexualpartner oder wechselnde Sexualpartner hast,
  • ungeschützten Geschlechtsverkehr hattest,
  • mögliche Beschwerden abklären möchtest,
  • eine Chlamydien-Infektion bei Deinem Partner oder Deiner Partnerin festgestellt wurde oder
  • einfach Gewissheit über Deinen aktuellen Infektionsstatus möchtest.

Für sexuell aktive Frauen bis zum abgeschlossenen 25. Lebensjahr wird in Deutschland einmal jährlich ein Chlamydien-Screening angeboten.

Chlamydien lassen sich gut behandeln. Je früher eine Infektion erkannt wird, desto früher kann sie behandelt und das Risiko von Übertragung und möglichen Folgeerkrankungen reduziert werden.

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Parvovirus B19 (Ringelröteln) in der Schwangerschaft

Ringelröteln werden durch das Parvovirus B19 verursacht. Die Infektion verläuft bei Erwachsenen häufig unbemerkt oder mit nur milden Beschwerden. In der Schwangerschaft kann eine erstmalige Infektion jedoch auf das ungeborene Kind übertragen werden und in seltenen Fällen zu Komplikationen führen.

Nach einer durchgemachten Infektion besteht in der Regel eine lebenslange Immunität. In Deutschland besitzen etwa 60–70 % der Frauen im gebärfähigen Alter bereits Antikörper gegen Parvovirus B19.

Mit einer Blutuntersuchung auf Parvovirus-B19-IgG- und IgM-Antikörper kann festgestellt werden, ob Hinweise auf eine zurückliegende Infektion und Immunität oder auf eine aktuelle beziehungsweise kürzlich erfolgte Infektion bestehen.

Kenne Deinen Immunstatus – besonders bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft oder nach Kontakt mit Ringelröteln kann die Antikörperbestimmung wichtige Klarheit schaffen.

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B-Streptokokken in der Schwangerschaft

Was sind B-Streptokokken?

Streptokokken der serologischen Gruppe B lassen sich in Deutschland bei etwa 10 % der Schwangeren in der Vagina oder im Stuhl nachweisen. Frauen, die mit diesen Bakterien besiedelt sind, sind aber deswegen nicht krank. Sie stellen also für die werdenden Mütter keine Gefahr dar und verursachen in der Regel auch keine Beschwerden.

Warum ist es sinnvoll zu prüfen, ob Schwangere mit B-Streptokokken besiedelt sind?
B-Streptokokken können von der Schwangeren auf das Kind übertragen werden. Die Übertragung erfolgt meist bei der Geburt, beginnend mit den Wehen bzw. nach dem Blasensprung. Jedes zweite Kind B-Streptokokken-positiver Frauen wird nach vaginaler Geburt mit diesen Bakterien besiedelt. Auf Haut und Schleimhaut lassen sich die Erreger dann nachweisen, auch ohne dass die Kinder Krankheitszeichen haben.

Bei 12 % der Neugeborenen B-Streptokokken-positiver Frauen kommt es aber zu Infektionen durch diese Bakterien.

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Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Eine erstmalige Infektion mit Toxoplasma gondii während der Schwangerschaft kann auf das ungeborene Kind übertragen werden. Da die Infektion bei der Schwangeren häufig ohne Beschwerden verläuft, kann eine Blutuntersuchung wichtige Informationen über den bisherigen Kontakt mit dem Erreger liefern.

Mit der Bestimmung von Toxoplasma-IgG- und IgM-Antikörpern kann beurteilt werden, ob eine zurückliegende Infektion mit anzunehmender Immunität besteht oder ob eine Befundkonstellation vorliegt, die weiter abgeklärt werden sollte.

Besonders bei Kinderwunsch oder zu Beginn einer Schwangerschaft kann die Kenntnis des Toxoplasma-Antikörperstatus hilfreich sein.

Kenne Deinen Toxoplasma-Status und erhalte wichtige Informationen für Deine Schwangerschaft.

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Helicobacter pylori Antigen

Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das die Magenschleimhaut besiedeln und eine chronische Magenschleimhautentzündung verursachen kann. Die Infektion kann unter anderem mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren verbunden sein und erhöht langfristig das Risiko für bestimmte Erkrankungen des Magens.

Mit dem Helicobacter-pylori-Antigennachweis im Stuhl kann eine aktuelle Infektion nichtinvasiv untersucht werden. Der Test kann auch zur Kontrolle nach einer Behandlung eingesetzt werden.

Wichtig: Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol oder Pantoprazol können das Ergebnis beeinflussen und sollten mindestens 2 Wochen vor der Untersuchung pausiert werden. Nach einer Antibiotika- oder Eradikationstherapie sollten mindestens 4 Wochen vergangen sein.

Kenne Deinen Helicobacter-pylori-Status und gewinne Klarheit über eine mögliche Infektion des Magens.

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Übergewicht

Ist Übergewicht überhaupt ein Problem?

Übergewicht ist ein schwerwiegendes soziales und gesundheitliches Problem. Wenn man beispielsweise die Deutschen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren betrachtet, ist jeder zweite übergewichtig. Schönheitsideale wandeln sich im Laufe der Zeit von füllig nach mager und wieder zurück.

Das Problem Übergewicht führt aber immer zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie:

  • Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
  • Hormonelle Störungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Degenerative Gelenkerkrankungen
  • Nachlassen der sexuellen Potenz

Wann kann man von Übergewicht sprechen?

Einfach zu ermittelnde Rechenwerte bestimmen die Schwere des Übergewichtes und den Gefährdungsgrad aufgrund der Fettverteilung.

• WHtR („Waist-to-Height Ratio“) – Verhältnis von Körpergröße zu Taillenumfang

• W/H-Ratio („Waist-to-Hip-Ratio“) –  Verhältnis von Taillenumfang zu Hüftumfang

• BMI („Body Mass Index“) – Quotient aus Körpergewicht und dem Quadrat der Körpergröße

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Oxidativer Stress

In unserem Körper entstehen ständig reaktive Sauerstoffverbindungen. Sie sind Teil normaler Stoffwechselprozesse und erfüllen wichtige biologische Funktionen. Werden jedoch mehr reaktive Verbindungen gebildet, als durch die körpereigenen Schutzsysteme ausgeglichen werden können, spricht man von oxidativem Stress.

Unser Körper verfügt über verschiedene antioxidative Schutzmechanismen. Dazu gehören Enzymsysteme wie die Glutathionperoxidase sowie antioxidativ wirksame Mikronährstoffe.

Mit ausgewählten Laborparametern können unterschiedliche Aspekte des oxidativen und antioxidativen Status untersucht werden. Dazu gehören Marker der Lipidperoxidation, der antioxidativen Kapazität und wichtige Mikronährstoffe.

Mit unserem Profil erhältst Du einen differenzierten Einblick in verschiedene Bereiche Deines oxidativen und antioxidativen Stoffwechsels.

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Thrombophilie

Die Neigung zu gesteigerter Blutgerinnung wird Thrombophilie genannt. Sie kann vererbt werden oder erworben sein. Die venöse Thrombose ist nach dem Herzinfarkt eine der häufigsten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Ungefähr jeder achte Erwachsene ist von einer Gerinnungsstörung unterschiedlichen Ausmaßes betroffen. Ein offenes Bein (Ulcus cruris) ist eine mögliche Folgeerkrankung. Der Verschluss einer Lungenarterie ist eine weitere schwere und gefürchtete Komplikation. Jährlich sterben ca. 40.000 Menschen in Deutschland an einer Lungenarterienembolie.

Hintergrund: Die Blutstillung (Hämostase) ist ein komplexes System aus einerseits Gefäßfaktoren, Thrombozyten und plasmatischen Gerinnungsfaktoren und andererseits aus antithrombotischen und fibrinolytischen Faktoren, die in einem Gleichgewicht zueinander stehen.
Bei einer Verletzung werden Arteriolen kontrahiert, die Thrombozyten lagern sich an den Endotheldefekt an, aggregieren und decken den Defekt ab. Sie setzen gerinnungsaktivierende Faktoren frei, die ein Gerinnsel bilden, das die Verletzung abdichtet.
Gleichzeitig werden antithrombotische und fibrinolytische Faktoren aktiviert, die die Gerinnung begrenzen und damit eine Thrombose verhindern.
Ist das Gleichgewicht dieser beiden gegenläufigen Prozesse gestört, besteht entweder eine Blutungsneigung oder eine Thromboseneigung. 

Was begünstigt die Entstehung einer Thrombose?
Zu den häufigsten erworbenen, im Leben entstandenen Risikofaktoren zählen:
• langes Liegen oder Sitzen (wie bei der Arbeit oder während einer längeren Flugreise oder Busfahrt)
• Immobilität nach größeren Operationen
• orale Einnahme von Kontrazeptiva (Pille), Hormonersatztherapie (Östrogene) in der Menopause und Schwangerschaft
• Übergewicht, Rauchen
• höheres Lebensalter, schlechter Allgemeinzustand und bösartige Tumore.

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Tel.: 0365 – 77 39 17 767

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